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Mittwoch, 11. April 2018

Hoffnung ist keine Strategie

Ein Gründer und Familienunternehmer in der sogenannten «New Economy» lud mich in seinen Hauptsitz ein, um sich in Bezug auf seine Wachstumsstrategie beraten zu lassen.

Seit Bestehen seines Geschäftes war sein Umsatz stetig und solide gewachsen, allerdings waren für den nächsten Schritt alle Ressourcen aufgebraucht.

Sowohl finanziell wie auch gemessen an den Strukturen, Abläufen und Personalqualifikationen knirschte es mächtig im Getriebe.

Nachdem der Unternehmer mir seine Situation geschildert hatte, fragte ich ihn nach seinem Zielbild. Er skizzierte, dass er sich wünschen würde, mehr delegieren zu können. Auch sollten die strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, die zu mehr Professionalität in der Auftragsabwicklung führen sollten. Und schliesslich sollten die Marktpotentiale im Vergleich zum Wettbewerb besser ausgeschöpft werden.
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Dienstag, 6. März 2018

Verkannte und unterschätzte Potenziale in der Stammdatenqualität

In einer global funktionierenden Geschäftswelt agieren die Unternehmungen in einem Spannungsfeld von Margendruck, Kundenzufriedenheit sowie Schnelligkeit und Qualitätsanspruch.

Verlässliche Informationen, eine hohe Prozesseffizienz wie auch -sicherheit gehören zu den wichtigen Erfolgsfaktoren, welche für den Unternehmenserfolg verantwortlich zeichnen.

Daher gehört eine hohe Stammdatenqualität heute zu den Grundlagen effektiven und effizienten unternehmerischen Handelns.

Stammdaten im ERP-System
Oftmals sind sich die Unternehmungen der Wichtigkeit und Bedeutung einer hohen Stammdatenqualität nicht bewusst. Diesen Umstand stellen wir auch immer wieder in der Praxis fest, wenn wir unsere Kunden bei der Umsetzung von ERP-Projekten begleiten.
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Samstag, 27. Januar 2018

Management auf Zeit im KMU Bereich

Die Gründe, warum sich Firmen für einen Interim Manager entscheiden, sind vielfältig:
Überbrückung einer Führungsvakanz, Firmensanierungen, Aufbau neuer Geschäftsfelder, Internationalisierung des Geschäfts, Transformationen oder auch klassisches Projekt Management.

Nicht nur in der Schweiz wird Interim Management immer beliebter und immer häufiger genutzt.

Interim Management wurde in der Vergangenheit oft mit Recovery in Verbindung gebracht. Dementsprechend ist bei vielen noch das Bild des erbarmungslosen, kostensenkenden Jobkillers im Kopf. Dieser Fall kommt sicher auch heute noch vor, allerdings wird das Interim Management heute viel mehr dafür eingesetzt, um fehlendes Know-how für einen vordefinierten Zeitraum einzukaufen.
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Freitag, 12. Januar 2018

Was bedeutet «Business Transformation» für die Unternehmensführung und für die Mitarbeiter?

Beinahe jeden Tag wird ein neuer Business-Trend durchs Dorf getrieben, der die Performance der Unternehmen ins beinahe unermessliche steigen lassen soll oder dann mindestens dafür sorgen soll, dass die Unternehmen weiterhin erfolgreich am Markt bestehen können.

Einmal ist es die digitale Transformation, das nächste Mal künstliche Intelligenz, dann wieder Robotik und am Ende dann noch Mitarbeiter-Zentrierung, welche den Unternehmen die Erleuchtung bringen soll.

Verstehen Sie mich nicht falsch – das alles sind Entwicklungen, Trends, Technologien und Konzepte, die Ihre Berechtigung haben und für die Zukunft der Unternehmen von entscheidender Bedeutung sein können und teilweise auch sein werden.

Wenn wir aber alle Entwicklungen und Themen, die potentiell für die Unternehmen relevant sein könnten im Griff halten wollten und keine Opportunität verpassen möchten, so wird das voraussichtlich eine Mammutaufgabe, die enormen Kosten verursachen wird und mitunter nicht zum Unternehmensfortbestand beitragen wird – im Gegenteil, unkoordinierte und nicht priorisierte Vorhaben in diesem Umfeld werden eher einhergehen mit Chaos und Verlust von Fokus des Unternehmens auf den Markt. Deshalb ist Vorsicht und Umsicht geboten, wenn wir uns mit der Zukunftsentwicklung des Unternehmens auseinandersetzen.
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Donnerstag, 21. Dezember 2017

Der Trend in der IT – Persönliche Betreuung durch einen Field Support

Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren ihre dezentralen IT Ableger wie Fachbetreuung oder Supporteinheiten zentralisiert. Die Technik sowie die Vernetzung ermöglichen, dass die Anwender über Fernzugriffe betreut werden und zentrale Monitoringsysteme die Überwachung der Systeme übernehmen.

Dem Anwender bleibt nun keine andere Wahl, als den zentralen Helpdesk zu kontaktieren. Nicht wenige Firmen sind sogar dazu übergegangen, den IT Helpdesk aus Kostengründen zu einem ausländischen Dienstleister auszulagern.

Es gibt aber IT Problematiken, welche nicht oder nur ungenügend remote gelöst werden können. Der Versuch, es trotzdem zu tun, führt oft zu schlechten Lösungen mit welchen die Mitarbeiter dann einfach zu leben versuchen.

Schulungen zu Standardprogrammen bieten heute nicht viele Firmen an, dies wird bereits bei einer Anstellung vorausgesetzt und erwartet. Im Gegensatz zu Fremdsprachenkenntnissen werden IT Kompetenzen beim Einstellungsprozess aber selten überprüft. Vergessen werden auch meistens die Mitarbeiter mit einer langjährigen Firmenzugehörigkeit, welche nie in den Genuss einer Weiterbildung im Bereich IT Anwendungen gekommen sind. Statistiken beweisen, dass diese in den meisten Fällen nur genügende Kenntnisse besitzen, um Ihren Job effizient ausüben zu können. Meist getrauen sich diese Personen auch nicht, sich zu outen und zuzugeben, dass ihr Fachwissen nicht dem Niveau entspricht, welches gefordert ist. Ein vertrauter IT Ansprechpartner kann helfen, diese Herausforderung zu lösen. Einem zentralen Helpdesk gelingt dies in der Regel nicht.
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Mittwoch, 8. November 2017

Wen heiraten wir heute?

Die Kassen vieler europäischer Unternehmen sind zu Zeiten niedriger Zinsen gut gefüllt und was liegt da näher als eine strategische Akquisition?
Wertsteigerung durch Unternehmenszukauf ist dieser Tage also eine häufige Überlegung bei europäischen Unternehmen unterschiedlicher Grösse. Strategische Überlegungen reichen vom Erwerb von Konkurrenten im gleichen Geschäftsbereich bis hin zur vertikalen Akquisition von Unternehmen in angrenzenden Geschäftsbereichen. Die Logik der Akquisition ist weitestgehend bekannt: Eine horizontale Akquisition soll nach erfolgreicher Integration zu einer Verteilung der Kosten der sekundären Wertschöpfungsprozesse auf mehr Geschäftsvolumen führen und damit zur Kostendegression und Margenverbesserung. Die vertikale Akquisition soll unter Nutzung bestehender Unternehmensfähigkeiten angrenzende Geschäftsfelder mit höheren Margen erschliessen und damit die durchschnittliche Profitabilität im Unternehmen steigern.

Mit diesen oder ähnlichen Überlegungen begeben sich also mehr und mehr Unternehmen auf die Suche nach Akquisitionszielen. Wie findet man nun aber das richtige Akquisitionsziel?

Wer suchet, der findet
Manchmal ist es ganz einfach: Der Dialog mit dem Zielunternehmen bestand schon, bevor der Käufer wusste, dass er ein Käufer ist. Zumeist ist es viel anspruchsvoller – dann beginnt mit gefüllter Kasse und strategischer Vision die Suche. Eine solche Suche nach einem Zielunternehmen birgt die Chance, eine Landkarte der eigenen Industrie zu erstellen, Konkurrenten und die Attraktivität angrenzender Geschäftsbereiche zu analysieren und damit nicht zuletzt auch die eigene Strategie und Zielsetzung der Akquisition zu überdenken und zu überprüfen – allenfalls auch unter Zuzug eines Drittblicks.
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Freitag, 29. September 2017

Führen in Zeiten der «digitalen Transformation»

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Sie ist in aller Munde, die digitale Transformation! Vorträge werden gehalten, millionenschwere Projekte gestartet, neue Strukturen und Prozesse werden eingerichtet, ja sogar ein Vorstandsposten wird eingerichtet: Der CDO (Chief Digital Officer).
Was sich jedoch genau hinter der digitalen Transformation verbirgt, welchen Zielen die Transformation dient und welche Anforderungen an die Führung des Unternehmens aus ihr erwachsen, das ist eher nebulös und umstritten. Wie so häufig ist die gewünschte Veränderung nicht klar, und somit auch die Ausgestaltung des entsprechenden Führungsverhaltens eher Produkt des Zufalls.

Wir sind uns sicher schnell einig, dass die digitale Transformation alle Geschäftsbereiche des Unternehmens betrifft: Ob wir uns mit der Logistik, der Produktion, dem Vertrieb oder auch den unterstützenden Prozessen (Finanzen, Controlling, Marketing, Personalwesen) beschäftigen, es geht darum, effektiver und effizienter den internen oder externen Kunden zu erreichen. Die Effektivität kann am Erfolg der Befriedigung des Kundenbedarfs gemessen werden, also am Grad der Neukundengewinnung und der Bestandskundenbindung. Die Effizienz beschreibt den Aufwand, den wir dafür betreiben. Digitale Medien unterstützen dabei, durch optimale Nutzung der vorhandenen Daten und Informationen, die Wertschöpfung zu steigern. Soweit die Theorie.
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